Transcend™ Universalkomposit überzeugt mit herausragend ästhetischen Ergebnissen.

 

Ein Anwenderbericht von Dr. Elisa Jurianz 

In aller Regel, und wo immer möglich, bevorzuge ich eine schonende, minimal-invasive und konservierende Behandlung der Zähne. Daher nimmt die restaurative Zahnmedizin bei der täglichen Arbeit in meiner Praxis einen sehr hohen Stellenwert ein. Lediglich in Fällen mit einem sehr großen Substanzverlust arbeite ich prothetisch. 

 

Im Laufe der letzten 10 Jahre etwa konnte man einige Veränderungen in der restaurativen Zahnmedizin beobachten. Früher wurden häufiger Inlays oder Onlays gelegt. Heute legen wir dagegen vermehrt dreiflächige Füllungen oder fertigen, in schwierigeren Fällen, eine Krone an. Verändert haben sich aber nicht nur die Indikationen und Behandlungsprotokolle. Auch die Patienten selbst stellen heute ganz andere Anforderungen an die Behandlung und an uns Behandler. Zunächst hinterfragen die Patienten kritischer, welche Materialien verwendet werden. Einige erkundigen sich detailliert nach den Inhaltsstoffen, andere wiederum reagieren allergisch auf gewisse Bestandteile. Viele möchten genau wissen, welche Zuzahlungen sie leisten müssen und für die allermeisten spielt selbstverständlich das Thema Ästhetik eine große Rolle. Daher sehe ich es als meine zentrale Aufgabe als Zahnärztin, meine Patienten optimal über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären. Die restaurative Zahnheilkunde bietet gerade hinsichtlich ästhetischer Wünsche und Anforderungen zahlreiche gute Lösungsansätze. So arbeite ich in vielen Fällen konservierend, anstatt gleich Veneers oder Kronen einzusetzen, beispielsweise bei lückig stehende Zähnen.

Im Vorfeld lohnt es sich immer, gut zu überlegen, wie man mit Abrasionen, Erosionen oder kleineren Defekten umgeht, vor allem im Frontzahnbereich. Schließlich sollen meine Füllungen nicht nur ein ästhetisches und natürliches Erscheinungsbild bekommen, sondern auch mindestens zehn Jahre halten. Das ist mein persönlicher Anspruch – für mich und für meine Patienten. 


Bei der Auswahl des Komposits ist es mir in erster Linie sehr wichtig, dass sich das Material gut verarbeiten lässt und dauerhaft schöne Ergebnisse erzielt. Der Kunststoff soll idealerweise auch im Verlauf der Jahre nicht nachdunkeln oder unschöne Ränder entwickeln. Weiterhin lege ich großen Wert auf eine schnelle und einfache Polierbarkeit. Richtig zufrieden bin ich erst dann, wenn selbst ich die Füllung nach Abschluss der Behandlung nicht sehen kann. 

Zu Beginn meiner zahnärztlichen Tätigkeit war ich hellauf von Kompositsystemen mit einer umfangreichen Farbpalette begeistert. Damals habe ich ständig damit gearbeitet, vorzugsweise unter Anwendung der Schichttechnik. Um auf diese Weise einwandfreie Resultate zu erzielen, benötigt man allerdings viel Zeit, Übung und praktische Erfahrung. Rückblickend betrachtet war das sehr kompliziert, vor allem im Vergleich zu den heutigen modernen Kompositsystemen mit nur einer Farbe. Ich arbeite mittlerweile seit rund 1,5 Jahren mit Universalkomposits und muss sagen, dass sie meine Arbeit signifikant vereinfachen und beschleunigen. Es ist nicht notwendig, vorab damit zu üben oder verschiedene Arbeitsschritte auszuprobieren. Man kann ganz unkompliziert starten und sofort schöne Ergebnisse erzielen. 

Besonders begeistert bin ich vom neuen Transcend Universalkomposit (Ultradent Products). Mit Transcend Komposit erhalte ich unglaublich ästhetische Restaurationen. Das Komposit passt sich optimal an die natürliche Zahnfarbe an und weist dabei einen fantastischen Glanz auf. Ich habe Transcend Komposit bereits für alle Indikationen und Füllungsklassen verwendet. Speziell bei Restaurationen im Frontzahnbereich habe ich über die nahtlose Farbanpassung gestaunt. Dabei ist Material dank seiner ausgewogenen Konsistenz einfach anzuwenden, zu modellieren und zu verarbeiten. Für den Poliervorgang nutze ich immer einen One Gloss Polierer. Das funktioniert einwandfrei und geht sehr schnell. 

Transcend Komposit weist eine außergewöhnliche Lichtdurchlässigkeit auf, die mit dem natürlichen Schmelz und Dentin verschmilzt. Im Vergleich zu anderen Universalkomposits benötigt Transcend Komposit keinen Opaquer oder Blocker. Die Farbe Universal Body ist völlig ausreichend, um selbst dunklere Verfärbungen abzudecken.  

Für mich bedeutet das, dass ich in den meisten Fällen auf eine einzige Farbe (Universal Body) zurückgreifen kann, wenn ich möchte. In komplizierteren Fällen aber profitiere ich von der Möglichkeit, die zusätzlichen Schmelz- und Dentinfarben in Kombination mit einer Schichttechnik zu nutzen. So verwende ich Transcend Komposit Universal Body beispielsweise für endodontisch behandelte Zähne im Frontzahnbereich, die einen großen Substanzverlust erlitten haben. Für die oberste Schicht würde ich bei einem solchen Fall im Frontzahnbereich tendenziell noch eine zusätzliche Schmelzfarbe auftragen. Im Seitenzahnbereich versorge ich mit einer Schicht Universal Body und ergänze in den darüberliegenden Bereichen eine Dentinfarbe (A1D, A2D, A3D oder B1D). Dabei möchte ich nochmals betonen, dass die Schichttechnik mit Transcend Komposit nicht faktisch erforderlich ist. Meine gewählte Vorgehensweise hängt eher mit dem Faktor Gewohnheit zusammen bzw. damit, dass ich das Schichten ursprünglich eingehend an der Universität erlernt habe.

Erstaunlich und sehr beeindruckend sind meiner Meinung nach außerdem die farblichen Anpassungsfähigkeiten von Transcend Komposit im Rahmen einer Zahnaufhellung. Die Transcend Kompositfarbe Universal Body passt sich sogar im Lauf eines Whitenings kontinuierlich an die hellere umgebende Zahnfarbe an.

Dass sich Transcend Komposit hervorragend für die ästhetische Füllungstherapie im Frontzahnbereich eignet, zeigt einer meiner Fälle. Die 25-jährige Patientin wurde in meiner Praxis vorstellig, da sie unschöne Lücken zwischen den Zähnen hatte, mit denen sie extrem unglücklich war (Abb. 1). 

Abbildung 1: Vor der Restauration

 

Zur Behebung dieses optisch störenden Erscheinungsbilds habe ich mich entschieden, die Zähne 32-43, 12-14 sowie 22 und 23 mit Transcend Universalkomposit zu versorgen. In diesem Fall habe ich ebenso eine Schichttechnik mit der Transcend Komposit Dentinfarbe A2D gewählt. Durch das Legen der Füllungen wurden die vorhandenen Lücken sehr schön geschlossen. Das Ergebnis ist äußerst gelungen und die Füllungen sind überhaupt nicht sichtbar (Abb. 2 bis 3), zur großen Freude meiner Patientin. Damit hat mich Transcend Komposit auch im Frontzahnbereich vollständig überzeugt.

Abbildung 2 & 3: Nach der Restauration 

 

Wie bereits erwähnt, erfordert Transcend Komposit in den meisten Fällen überhaupt keine Schichttechnik und ich folge mit dieser Methode lediglich meiner persönlichen Gewohnheit. Daher möchte ich an einem weiteren Fall zeigen, welch brillante Ergebnisse möglich sind, selbst wenn nur mit einer Transcend Komposit Farbe (Universal Body) und ohne Schichttechnik gearbeitet wird. In diesem Fall habe ich einen keilförmigen Defekt an 22 und 23 mit Zahnhalsfüllungen versorgt (Abb. 4). Die Ausgangsfarbe des 65-jährigen Patienten lag bei A3. Normalerweise würde ich für Zahnhalsfüllungen dementsprechend eine A3.5 wählen, da Zahnhälse für gewöhnlich etwas dunkler sind als der Rest des Zahns. Nun habe ich mich aber bei diesem Patienten für Transcend Komposit Universal Body entschieden. Somit musste ich effektiv auch keine dezidierte Farbbestimmung vornehmen, was meines Erachtens sehr praktisch ist. 

Abbildung 4: Vor der Restauration - keilförmiger Defekt an 22/23

 

Nach dem simplen Einbringen von Transcend Komposit Universal Body und der Formgebung mit dem Heidemann Spatel war ich enorm erstaunt. Das Resultat war sofort nach der Füllungslegung sichtbar. Es war sehr ansprechend und äußerst ästhetisch. Letztendlich war auch bei genauem Hinsehen kein Unterschied zum natürlichen Zahn zu sehen (Abb. 5). Eine Woche später kam der Patient nochmals in meine Praxis, wobei sich das Ergebnis nochmals etwas perfekter darstellte (Abb. 6). Was mir an dieser einfachen Vorgehensweise außerdem sehr gut gefällt, ist ihre Geschwindigkeit. Der Faktor Zeit ist in der Praxis immer ein kritischer Punkt. Daher ist die überaus zügige Herstellung von ästhetisch ansprechenden Restaurationen mit nur einer Farbe sowie der minimale Polieraufwand eine große Hilfe im Alltag.

Abbildung 5: Direkt nach der Zahnhalsfüllung mit nur einer Transcend Komposit Farbe (Universal Body)

Abbildung 6: Ergebnis nach einer Woche - Zahnhalsfüllung mit nur einer Transcend Komposit Farbe (Universal Body)

 

Zusammenfassend bilden für mich die einwandfreie Ästhetik, die Flexibilität und die Einfachheit von Transcend Universalkomposit den Schlüssel zum Erfolg. Ich bin nicht gezwungen, mit mehreren Farben zu arbeiten, kann es aber dennoch jederzeit machen, wenn ich es für notwendig erachte. Ich kann Transcend Komposit universell für alle Arten von Restaurationen und Kavitäten einsetzen, ganz egal ob es sich um großflächige Seitenzahnrestaurationen oder herkömmliche bzw. ästhetische Frontzahnrestaurationen handelt. Das Material passt sich in jeder Situation optimal an die natürliche Zahnfarbe an. Transcend Komposit ist einfach, effektiv und vielseitig – ein echter Allrounder für mich, meine Patienten und – ganz wichtig: für einfache, schnelle und reibungslose Behandlungen!

 

 

Über die Anwenderin

Dr. Elisa Jurianz
Berlin, Deutschland



2009 - 2011 Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten 
2011 - 2016 Studium der Zahnmedizin an der Martin-Luther-Universität, Halle (Saale) 
2019 Promotion im Bereich Parodontologie, Halle (Saale) 
2016 - 2020 Assistenzzeit und angestellte Zahnärztin 
Seit 2021 Niedergelassene Zahnärztin in Berlin-Schmargendorf 
  
Fortbildungen 
2018 - 2019 Curriculum CMD 
Seit 2017 diverse Fortbildungen in den Bereichen der konservierenden, parodontologischen und prothetischen Zahnheilkunde